Kumpel-Projekt: Zeche Zollverein / Wassergarten Reden

Kumpel – Ein Kunstprojekt zum Ende des Bergbaus in Deutschland
von Martin Steinert

Bei der Idee einer Kunstaktion zum Ende des Bergbaus 2018 hat mich das Thema Waschkaue inspiriert. Die Waschkauen, die Umkleide- und Badehallen der Bergleute, waren die Schleusen zwischen dem Alltag und dem Leben unter Tage, zwischen der weißen und der schwarzen Welt, die jeder Bergmann zweimal täglich passieren musste. Die Waschkauen waren der intimste Ort des Bergbaualltags und Symbol der engen Verbundenheit, des Vertrauens, des Zusammenhalts und des Bewusstseins, aufeinander angewiesen zu sein. Sie waren Orte, an denen man sich täglich traf, sich umzog, sich wusch und sich austauschte. Sie waren die Schnittstelle zwischen Arbeit und gesellschaftlichem Leben.

Beides möchte ich zum Inhalt meines Kunstprojektes machen, das im Sommer 2018 über mehrere Wochen gleichzeitig im Ruhrgebiet und im Saarland realisiert werden soll. Die einzigartige optische Ästhetik der Waschkauen, die durch an Ketten hochgezogene Kleiderhaken oder Körbe geprägt war, ist dabei die künstlerisch gestalterische Inspiration. An zwei geeigneten markanten Orten, vor der Kokerei der ehemaligen Zeche Zollverein im Ruhrgebiet und im Wassergarten Reden im Saarland, werden jeweils eine raumgreifende Holzinstallation entstehen.

Modellansicht: Kumpel-Projekt auf der Zeche Zollverein, NRW

Für diese sich gleichenden Installationen werde ich aus Holzlatten jeweils etwa 200 Gebilde gestalten, die in ihrer Form an Körbe der Waschkauen erinnern sollen. Sie werden etwa 100 x 40 x 40 cm groß sein und innen hohl, also tatsächlich befüllbar sein. Ihre äußere Form würde leicht variieren, so wie auch die mit den persönlichen Kleidungsstücken gefüllten Körbe immer Unikate waren. Während der mehrere Wochen dauernden Entstehung dieser hölzernen Körbe wird die Bevölkerung der Bergbauregionen über die Presse und sozialen Medien, die von Anfang an in das Projekt einbezogen werden, informiert und aufgerufen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Man kann sicherlich behaupten, dass es in diesen Regionen in der Geschichte beinahe jeder Familie mindestens einen Bergmann gab und es in jeder dieser Familien Erinnerungen an das vom Bergbau geprägte Leben gibt. Da mein Großvater Bergmann im Saarland war, habe ich selbst aus erster Hand viele spannende, tragische und amüsante Anekdoten aus der Welt des Bergbaus erfahren, habe aber auch erlebt, wie diese über drei Generationen weitergetragen wurden bis mittlerweile ich es bin, der die Erinnerungen weitererzählt. Diese Geschichten sollen das Hauptthema des Kunstprojektes sein.

Eine Bergmannsgeschichte schreiben und als E-Mail an die Kumpel-Redaktion senden.

Dazu können die Familien, die mit dem Bergbau verbunden waren, solche Anekdoten, Erzählungen und Erinnerungen aus dem Bergmannsalltag aufschreiben und mir und meinem Team zuschicken oder uns zu sich einladen, um ihre Geschichten persönlich zu erzählen. Egal, ob sie aus erster, zweiter oder auch aus vierter Hand erzählt werden, kann man sicher sein, dass unzählige davon in den Familien noch präsent sind und mit Freude weitergegeben werden.

Modellansicht: Kumpel-Projekt im Wassergarten in Landsteiler-Reden, Saarland

Der Höhepunkt des Projektes ist die gemeinsame öffentliche Fertigstellung der Installation aus hunderten hölzernen Körben an den genannten Stellen. Jede der aufgeschriebenen Geschichten wird in einer Art Schriftrolle verpackt, in die Holzkörbe verstaut und an einem Seil an einer Haltekonstruktion hochgezogen. Die nachgestellte Situation der Waschkaue wird zum letzten Mal Ort der Intimität und Verbundenheit, zum letzten Mal Kommunikations-Ort der Kumpel. Zum letzten Mal wird Persönliches an eine sichere Stelle gebracht, wo seine Privatheit geschützt ist und es doch mit allen anderen eine große Einheit bildet. Aus den gesammelten Geschichten soll ein Buch entstehen, eine Sammlung von Anekdoten, Episoden und Erinnerungen, erzählt von mehreren Generationen, gefärbt von den regionalen Unterschieden der beiden Bergbauregionen Ruhrgebiet und Saarland. Ein bebildertes Buch aus dem Leben der Bergbaufamilien zweier Regionen.
Die französische Filmkünstlerin Mathilde Nodenot soll das Projekt begleiten und in ihrem unverwechselbaren Stil einen Kunstfilm drehen, der nicht nur Dokumentation sein will, sondern auch Porträt der Menschen, ihrer Lebensart, ihres Lebensumfelds und der Prägung durch den Bergbau. Mathilde Nodenot wird dabei sein, wenn Menschen uns zu sich einladen, um aus ihren Erinnerungen zu erzählen. Der Film wird die Lebens- und Wohnumstände aufzeigen und ihre Veränderungen im Laufe der Generationen Er wird dabei auch die regionalen Unterschiede der Wohnsituationen, die baulichen Besonderheiten der Bergmannssiedlungen und ihre Umgestaltungen im Wandel der Zeit und Ansprüche darstellen. Der Film wird historische Filmsequenzen und Standbilder enthalten.
Das Kunstprojekt würde somit aus drei Säulen bestehen. Die temporäre Holzinstallation innerhalb ehemaliger Zechen mit jeweils einer Hauptveranstaltung zur Anbringung der Körbe. Ein Buch mit Dokumentationsfotos von André Mailänder sowie Erzählungen/Erinnerungen aus den beiden Regionen. Ein Kunstfilm als Dokumentation des Kunstprojektes und Porträt des vom Bergbau geprägten Lebens mehrerer Generationen. Zusammen würden diese drei Projektteile die abschließende Reflektion der Ära einer gesellschafts- und umweltprägenden Industriekultur darstellen.

wooden cloud / Berlin

Die dritte wooden-cloud-Installation wurde im Sommer 2017 am Richardplatz in Berlin verwirklicht. 

Auszug aus dem Buch zur wooden cloud Berlin 2017:
Ich wünsche: Mehr gesunden Menschenverstand
(Buchbestellung: siehe Kataloge)

Nie hätte ich geglaubt, dass es ein zweites St. Petersburg werden würde, mit tagelangem Starkregen, speienden Fallrohren und zerfetzten Regenschirmen. Und nie hätte ich mir vorgestellt, dass es so schwierig werden würde, den richtigen Standort für meine Installation zu finden, dass ich mit so vielen Vorbehalten, Vorschriften, Tabus, Restriktionen zu tun haben würde, die es irgendwann fast unmöglich erschienen ließen, das Projekt umzusetzen. Mein Gott, es ging um Berlin, die Stadt der Kunst, der verrückten Ideen, das Zentrum des Ungehorsams, den wahren Ort der unbegrenzten Möglichkeiten. In dieser Stadt, so groß wie das Saarland gab es doch unzählige Parks, Plätze, Gebäudeecken, Häuserlücken, die nur darauf warteten, von mir für eine Zeitlang mit Holzlatten gestaltet zu werden. Glaubte ich. Beflügelt und übermütig geworden durch die Aussage einer Mitarbeiterin des Kanzleramtes, „Da brauchen wir gar nicht lange zu suchen, wir setzen das Ding auf die große Wiese, direkt vor den Reichstag“, gestattete ich mir, ebendiesen Platz abzulehnen, und war mir zu jenem Zeitpunkt noch sicher, jede mir in den Sinn kommende Stelle in Berlin haben zu können. Dabei würden mich die Orte, an denen sich wie in jeder Metropole Menschen aus aller Welt tummeln, bloß keine Einheimischen, nicht interessieren. Es war der Petersburg-Effekt, der hier durchschlug.

Die wooden cloud am Richardplatz in Berlin
Die wooden cloud im Regen

 

 

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wooden cloud / St. Petersburg

„Im ersten Buch über die wooden cloud in Saarbrücken standen die Wünsche im Vordergrund. Jetzt sind es die Menschen selbst“
Martin Steinert

Im Sommer 2016 war St. Petersburg die zweite Station der wooden cloud. Eingebunden in das White-Night-Art-Festival baute Martin Steinert eine begehbare Installation in den Park der Russischen Akademie der Künste.

Die St. Petersburger Bevölkerung hat das Projekt sehr interessiert angenommen und mit mehr als dreitausend aufgeschriebenen Wünschen aktiv begleitet. Eine starke Präsenz in den Zeitungen und mehreren regionalen und landesweiten Fernsehsendungen verhalfen dem Projekt zu großer Popularität.
Wie schon bei der Saarbrücker wooden cloud entstand auch in St. Petersburg ein Buch zum Projekt mit dem Titel: Ich wünsche die Magie der Vögel zu beherrschen – wooden cloud St.Petersburg

 Fotostrecke: wooden cloud / St. Petersburg
 Fotos von André Mailänder (©2015)

Saarbrücker Zeitung, Artikel vom 17. Dezember 2016
von  Nicole Baronsky-Ottmann

Was in der Johanneskirche begann, ging für ein Festival in St. Petersburg weiter: Dort schuf der Saarbrücker Bildhauer eine weitere wooden cloud. Jetzt ist Steinerts Kunst-Idee reif für die Reise nach Berlin.

Doppelseite aus dem Buch: Ich wünsche, die Magie der Vögel zu beherrschen

Das Buch Ich wünsche, die Magie der Vögel zu beherrschen, das am Mittwoch in der Johanneskirche vorgestellt wurde, dokumentiert seine Kunstaktion in St. Petersburg. Martin Steinert hat 2015 eine beeindruckende und viel beachtete Holzskulptur in der Johanneskirche gebaut. Sie bestand aus Holzlatten, auf die Saarbrücker ihre Wünsche geschrieben hatten. Daraus baute Martin Steinert eine wooden cloud – Architektur der Wünsche, eine große, wolkenförmige, schwebende Skulptur im Chor der Johanneskirche. Die Skulptur sollte nur temporär existieren.

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Raumskulptur / Privathaus

Ganz profane Holzlatten sind seit einigen Jahren das Material, das ich bevorzugt für meine Skulpturen und Installationen verwende. Es gibt mir die Möglichkeit, raumgreifend und monumental zu arbeiten und meinen Objekten trotzdem eine leichte und transparente Erscheinung zu verleihen.

Eine Skizze vor dunkelblauem Himmel

Eine ähnliche Arbeit wie die am Neubau von Heike Schneider habe ich vor zwei Jahren im Innenhof des Grand-Curtius-Museums in Lüttich installiert. Sie hat den Titel Skizze aus Holz auf schwarzem Grund.

Dieser Titel könnte auch die meisten anderen Groß-Objekte, die ich aus Holzlatten gebaut habe, charakterisieren und gerade auch die Installation an Heikes Schneiders Haus.

Schatten spielen im gelben Licht

Das Wort Skizze bezeichnet das spontane Abbilden einer Idee, das Festhalten einer Bewegung mit schnellen Strichen.

Es impliziert den Begriff des Flüchtigen.

Auch in der Installation am diesem Privathaus ist eine Bewegung festgehalten, ein Augenblick, in tausenden schnellen Strichen erstarrt.
Es ist die dreidimensionale Skizze eines vom Wind bewegten Vorhangs.
Doch nicht der Wind, sondern das unterschiedliche Licht des Tages hebt seine Erstarrung auf, bewegt ihn, verleiht ihm die Flüchtigkeit des Augenblicks. Lichtbeflügelt.

Die Kugel / Bochum

Im Sommer 2016 hat der aus Saarbrücken stammende Bildhauer Martin Steinert sein Atelier in der Christ-König-Kirche in Bochum aufschlagen: Im Kirchenschiff fertigte er vor den Augen der Öffentlichkeit eine monumentale Kugel einzig aus Dachlatten.

Die Kugel

Die Besucher waren ausdrücklich eingeladen, dem Künstler bei der Konstruktion seines auf acht Meter Durchmesser projektierten Werkes zuzusehen. Der Entstehungsprozess wie auch die Installation selbst thematisieren somit auf eindrucksvolle Weise das Jahresmotto Schöpfung. Das Ergebnis zeigt die Ausstellung in der Kunstkirche.

Die Kugel besteht aus etwa 2 km Dachlatten und wiegt 1,3 t

Esquisse en bois sur fond noir / Liège

Im Sommer 2015 fertigte Martin Steinert für den Innenhof des Grand-Curtius-Museums in Liège die zehn mal fünf Meter große Wandinstallation Esquisse en bois sur fond noir.

Esquisse en bois sur fond noir im Grand-Curtis-Museum in Liège

Wie auf einer mit schnellen Strichen gezeichnete Skizze verdichten sich die Holzstäbe auf der schwarzen Wand zu Wellen, um dann wieder auseinanderzudriften. Sie bilden Formen, als seinen sie vom Wind bewegt worden und in einer zufälligen Momentaufnahme erstarrt.

Tausende Stäbe, einzeln unbedeutend, in ihrer Gesamtheit eine Konstruktion, die ihre organische Fragilität nutzt, die Blicke der Betrachter über die spröde Struktur hin und her schweifen zu lassen, sie zu durchdringen, eine logische Ordnung zu finden. In ihrer epischen Vertikale bietet die Installation vor der schwarzen Grundfläche, in der ein suchender Blick sich auch mal verirren kann, keinen Haltepunkt. Die Zufälligkeit ist in die Arbeit mit hinein geschraubt. Wie Strandgut von der Flut gesammelt und platziert, entsteht erst im inneren Auge das Verständnis für die Vielzahl von Möglichkeiten, wie Esquisse en bois sur fond noir auch anders hätte aussehen können.

Fotostrecke: Die Esquisse en bois sur fond noir ensteht

wooden cloud / Saarbrücken

In der Langen Nacht der Kirchen startete am 24. Mai 2015 in der Johanneskirche Saarbrücken das Projekt wooden cloud von Martin Steinert und André Mailänder.
von Ingeborg Besch

Titelbild zum Buch wooden cloud / Saarbrücken

Zu diesem Zeitpunkt war ein aufgestapelter Berg aus Dachlatten von je 60 bis 120 cm Länge zu sehen und im Chor der Kirche ein nichtssagendes Holzgerüst aus dem gleichen, schlichten Baumaterial. Ähnlich der Situation im Atelier, wo ein Keilrahmen, eine leere Leinwand und Pigmente in Pulverform neben Dosen gefüllt mit Leinöl uns Betrachtenden nicht die leiseste Ahnung geben können, was später mit dem Bild entstehen wird.

Allerdings war das Ausgangsmaterial für Martin Steinert noch gar nicht wirklich vorhanden. Denn die Besucherinnen und Besucher wurden aufgefordert, einen ganz privaten und persönlichen Wunsch mit schwarzem Filzstift auf ein Stück Holz zu schreiben. Für gewöhnlich lernen wir im Umgang mit Kunstwerken: „Finger weg – bitte nicht berühren“. Hier fordert man uns auf, den Werkstoff, aus dem das Besondere entstehen soll, zu beschriften. Erst nachdem der normalerweise passiv aufnehmende Zuschauer zur Tat geschritten ist, also aktiv wurde, erst danach ist der nun gestaltete Werkstoff Ausgangsmaterial für das Kunstwerk.

  Fotostrecke: wooden cloud in der Johanneskirche, Saarbrücken, 2015
 Fotos von André Mailänder (©2015)

Martin Steinert hat die additive Arbeitsmethode aus seinem Werdegang entwickelt. Der gelernte Steinbildhauer wechselte zum vergänglicheren Holz, weniger dauerhaft, aber lebendiger. Zunächst arbeitet er seine Figuren aus einem Block, dann setzt er den zu formenden Block aus verleimten Holzstücken zusammen, um diesen durch Wegnehmen zu gestalten. Schließlich belässt er die Holzstäbe in ihrer neutralen Form und fügt Stab für Stab sich überlagernd und verdichtend zu einer neuen Form, dem Großen Ganzen. Es wird also kein Material mehr weggenommen, es bleibt kein Abfall übrig, es wird nur zusammengefügt. Am Ende ergeben die vielen neutralen Einzelteile die eine, hier in der Johanneskirche aus 1500 Elementen bestehende, majestätisch schöne Rundform. Wie eine Krone scheint sie im ausladenden Chor der Kirche zu schweben. Ihre Proportionen fügen sich in die Architektur ein, die Struktur der Stäbe korrespondiert mit den Glasfenstern. Die Form besteht auch aus vielen Zwischenräumen, durch die das Licht bricht, das macht sie auch leicht und lebendig. Wer die Kirche betritt, hält inne, muss sich ob der ungewohnten Erscheinung sammeln, wird andächtig. Wir wollen an etwas denken und wissen durch das Unbekannte nicht woran: unerreichbar, nicht recht fassbar, dabei symmetrisch und scheinbar schwerelos.

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Transition / Feldkirch

Die Idee ist es, aus 2500 Holzlatten eine Konstruktion im Innenraum der Johanniterkirche zu installieren.

Innenraum der Johanniterkirche

Diese Konstruktion soll sich wie ein dreidimensionaler Fries am gesamten Wandverlauf entlang ziehen. Sie soll in etwa 2m – 2,5m Höhe ansetzen und etwa 1m hoch sein. Fenster, Nieschen, Ecken und Mauervorsprünge, sollen von dieser Konstruktion überzogen werden, ebenso wie Altar und Kanzel. Die Konstruktion wird aus einzelnen Lattenstücken in Längen von ca 50 cm bis 1,5 m vor Ort aneinandergeschraubt, wobei eine Grundkonstruktion aus wenigen Basislatten am Mauerwerk befestigt ist. Die Holzlatten ragen zum Teil einen bis anderthalb Meter in den Kirchenraum hinein.

In der vielverzweigten Lattenkonstruktion sind Leuchtstrahler versteckt, die die Installation als Schattenbild weit in den Kirchenraum, Wand, Decke und Boden verbreiten werden und im Zusammenspiel mit dem Verlauf des eindringenden Tageslichts für einen sich ständig ändernden Gesamteindruck der Installation sorgen sollen.

Die unzähligen Verbindungen und Verzweigungen der einzelnen Holzlatten erscheinen zunächst willkürlich, bei genauerem Beobachten des Konstruktionsverlaufs wird man jedoch erkennen können, dass einige Enden der in den Raum ragenden Hölzer zusammentreffen und so eine im Raum schwebende Kante andeuten, die in der Länge des Frieses eine Wellenbewegung nachzeichnet.

 TV-Beitrag ORF V (©2014)

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